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Eingesperrt - Vorwort PDF Drucken E-Mail


Zur Entstehung von "Eingesperrt"

┬╗Nach der erfolgreichen dritten Auflage von 'Scrooge' im Winter 2012 suchten wir nach einem neuen Musicalthema. Der ├╝berraschend gro├če Erfolg unserer aus eigener Feder stammenden 'Curie-Therapie' machte uns Mut, erneut ein brisantes Thema aufzugreifen und eine eigene Geschichte zu einem Liedertheater auszuarbeiten.

Eingesperrt - eine Geschichte aus dem Leben einer deutschen Mittelstandsfamilie ...

Als ich im Winter 2012/2013 die Romanvorlage schrieb, lag mir viel daran, die Handlung in einem erfundenen, aber doch vertrauten Umfeld aufzubauen. Lebenserfahrungen aus dem engeren und weiteren sozialen Umfeld flossen in meine Arbeit mit ein, w├Ąhrend ich immer darauf bedacht war, Belehrungen zu vermeiden und zum Nachdenken anzuregen.

Beim Schreiben wurde mir bewusst, dass es zweierlei Arten gibt, eingesperrt zu sein - sowohl eine k├Ârperliche, alsu auch eine seelische. Diesen Aspekt herauszuheben war eine Herausforderung und f├╝r mich sehr spannend. Bei der nachfolgenden Erarbeitung des Musicals und insbesondere der Lieder wurde dieser Aspekt zum Hauptthema.

 

An dieser Stelle m├Âchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, die ├╝ber Monate mit viel Engagement einen wahren Marathon absolvieren mussten. Mein ganz besonderer Dank gilt Dominik Zimmermann, der sich die Geschichte regelrecht einverleibt und manche Nacht durchgearbeitet hat, um in uns allen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.┬ź 

Martin Mahlspacer
 

 

Dominik Zimmermann zu "Eingesperrt"

┬╗Martin hat mich gefragt, ob ich einen kurzen Text mit meinen Gedanken zu "Eingesperrt" schreiben k├Ânne. Diese Zeilen hier sind das Ergebnis mehrst├╝ndigen Kopfzerbrechens. Und das ist es eigentlich, was an "Eingesperrt" aus meiner Sicht am Auff├Ąlligsten war, ob bei den Proben oder der Konzeptregie: 1/2 Seite Text = 3 Stunden Arbeit.

 

Ich denke, was mich dazu getrieben hat, den Darstellern und mir selbst einen derartigen Aufwand zuzumuten, war zum einen der Wille, dem Werk und der Vision eines guten Freundes gerecht zu werden. Zum anderen wollte ich, dass zu sp├╝ren ist, dass wir dieses St├╝ck und damit auch unser Publikum ernstnehmen. Denn welches gr├Â├čere Kompliment kann man seinem Publikum schon machen?┬ź

Dominik Zimmermann (Regie)spacer